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Ein Juwel in Purpur und Gold

WERKBESCHREIBUNG

Das Durazzo-Stundenbuch, welches nach seinem letzten Besitzer benannt ist, stellt ein kleines Meisterwerk des Malers und Buchmalers Francesco Marmitta dar. Ein ungewöhnliches Werk, das sich von anderen Andachtsbüchern für den privaten Gebrauch durch zwei Besonderheiten unterscheidet – die Verwendung von purpurfarbenem Pergament und die Chrisographie, also Goldschrift, hier von der Hand eines Meisters der Kalligraphie namens Pietro Antonio Sallando, Dozent an der Universität Bologna.


Der Goldschmied der illuminierten Seiten
Der herausragende, auch als Goldschmied und Schnitzer hochbegabte Künstler Francesco Marmitta (1462/1466 bis ca. 1505) aus Parma hat seine Fähigkeiten nicht nur in Luxusbänden wie dem Durazzo-Stundenbuch bewiesen, sondern auch im wunderschönen Missale des Domenico della Rovere im Museo Civico Turin. Aus seinen Meisterwerken sprechen neben einer großen Sensibilität der Linienführung und einem ausgeprägten Talent für die Landschaftsmalerei, eine besondere Vorliebe für Juwelen, Medaillen und Kameen, die er in einer raffinierten Malweise wiedergibt.


Bezaubernder Buchschmuck
Die intendierte Bezugnahme auf die klassische Tradition durch den Gebrauch von Purpur und von Goldbuchstaben wird durch das Schmuckrepertoire, bestehend aus Panoplien, Medaillen, Kameen und Bucranien noch betont, während die Bildsprache des Kalenders und des Marienoffiziums Anleihen aus dem neueren Schatz der Bologneser Bildkultur erkennen lässt, mit besonderem Augenmerk auf Amico Aspertini.


Der raffinierte Einband
Der elegante, aufwendige Einband aus ziseliertem Silber und getriebenen Goldteilen auf Purpursamtgrund stammt aus der Entstehungszeit des Buches, das mit der selben Freude an der Dekoration gestaltet wurde. Prachtvoll auch die überbordenden klassizistischen Motive wie Palmetten, Akanthuszweige, Lavendel, Trauben, Vasen, Masken, Skarabäen und Stierköpfe. Die Silberschließen zieren zwei kleine Rubine.


Die Website zum Werk: www.oredurazzo.it

Fotogalerie









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