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Kronjuwel der lombardischen Buchmalerei

WERKBESCHREIBUNG

Das Stundenbuch der Visconti



Firenze, Biblioteca Nazionale Centrale, Mss. BR 397 e LF 22



Hinter dem Schlagwort Offiziolo Visconti (oder Visconti-Stundenbuch) verbirgt sich ein außergewöhnlich reich illustriertes Gebetbuch in zwei Bänden, dessen Miniaturen in verschiedenen Epochen von zwei sehr unterschiedlichen Malern ausgeführt wurden. Der erste, Giovannino de’ Grassi, stattete mit einigen Gehilfen die ersten Seiten für Gian Galeazzo Visconti aus, nach dessen Ableben 1402 die Arbeiten unterbrochen wurden, um später von Belbello da Pavia wieder aufgenommen zu werden, als Gian Galeazzos Sohn, Filippo Maria, 1412 die Herzogwürde verliehen wurde. In seinen letzten Lebensjahren hatte Gian Galeazzo Pavia und Mailand zu zwei der größten Zentren der europäischen Buchmalerei gemacht, indem er eine wirklich einzigartige Reihe prachtvoll illustrierter Bücher über Pflanzen, Tiere, Medizin und die Jahreszeiten in Auftrag gab. Während der Schreiber, der die Texte des Gebetbuches erstellte, mit seinem Namen Frate Amadeo unterzeichnete, blieben die Buchmaler – wie in dieser Zeit üblich – anonym. Allein aufgrund externer Belege wissen wir, dass die Zeichnungen im ersten Teil der Handschrift der Vorstellungskraft von Giovannino de’ Grassi zu verdanken sind. Der zweite Teil des Stundenbuches ist einem weiteren großen Buchmaler namens Belbello da Pavia zuzuschreiben. Ein Großteil von Belbellos Miniaturen im Visconti-Stundenbuch entstammen der frühen Phase seiner künstlerischen Entwicklung, die sich zunächst durch einen kompakten, detail- und pretiosenreichen Stil auszeichnet und später in die breitere und farblich kühnere Formensprache des Missales von Mantua übergeht.

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