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Kronjuwel der Florentiner Buchkunst

WERKBESCHREIBUNG

Das Stundenbuch des Lorenzo de’ Medici


Firenze, Biblioteca Medicea Laurenziana, Ms. Ashburnam 1874


IBei dieser Handschrift handelt es sich um eines von fünf „Offizienbüchlein für Frauen“, die in einem 1492 aus Anlass des Ablebens von Lorenzo de’ Medici erstellten Inventar erwähnt sind, der diese vermutlich als Hochzeitsgeschenk für seine Töchter in Auftrag gegeben hat.


Bereits die Umschreibung „für Frauen“ evoziert etwas kleines und gleichzeitig so wertvolles wie ein Juwel, das für die delikaten Hände einer Renaissance-Dame gedacht war. Kaum größer als eine heutige Ansichtskarte (er misst gerade mal 10x15 cm), besticht der Kodex Ashburnham 1874 noch bevor man ihn aufschlägt durch seinen außergewöhnlichen Einband aus violettem Samt, mit Beschlägen und Eckbeschlägen aus ziseliertem vergoldetem Silber, die auf Vorder- und Rückdeckel mit einem großen Lapislazuli und vier Rosenquarzen besetzt sind. Alles in dieser Handschrift weist auf eine prestigereiche Herkunft und einen ebensolchen Adressaten hin – vom Einband zur gestochen schönen Schrift, bis zur wohldurchdachten Zusammenstellung der Miniaturen, die Francesco Rosselli zugeschrieben werden, seines Zeichens Kupferstecher, Miniator, Kartograf und Maler, neben Francesco di Antonio del Chierico der berühmteste Vertreter der Florentiner Schule. Jedes der 233 Blätter der Handschrift enthält zumindest ein Element, eine Initiale, ein Fries zur Verschönerung des Texts, sie alle sind nach den strengsten Harmonieregeln der Buchkunst auf der Seite angeordnet.

Fotogalerie









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